Bei dem Terroranschlag im Zentrum von Barcelona, bei dem ein Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast ist, hat es mindestens 15 Tote und Dutzende Verletzte gegeben. Die Polizei hat insgesamt vier der mutmaßlichen Terroristen gefasst und acht getötet. Als Kopf der Terrorzelle soll ein Imam fungiert haben – auch er ist tot. Alles Weitere im News-Ticker von FOCUS Online.
- Terroranschlag in Barcelona, vereitelte Attacke in Cambrils
- 15 Tote und bis zu 100 Verletzte – 13 teils schwerverletzte Deutsche unter Opfern
- Polizei erschießt Fahrer des Terror-Vans nach tagelanger Fahndung
Alle Neuigkeiten im News-Ticker:
Mindestens ein Terror-Verdächtiger kommt auf Kaution frei
21.42 Uhr: Von den vier überlebenden Terror-Verdächtigen kommt mindestens einer auf freien Fuß. Der zuständige Richter habe die sofortige Freilassung des Verdächtigen Mohammed Aalla auf Kaution angeordnet, berichten spanische Medien. Sein Bekannter Salah el Karib soll außerdem noch 72 Stunden festgehalten werden und könnte im Anschluss ebenfalls freikommen. Die beiden anderen Verdächtigen Mohamed Houli Chemlal und Driss Oukabir sollen bis zum Prozess gegen sie in Haft bleiben.
Terrorgruppe wollte Sehenswürdigkeiten in die Luft sprengen – Imam wollte sich selbst anzünden
19.09 Uhr: Zu dem ursprünglichen, noch viel größeren Terror-Plan, den die zwölfköpfige Gruppe zunächst gefasst hatte, kommen immer mehr Details ans Licht. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, habe einer der Verdächtigen vor dem Richter ausgesagt, dass die Gruppe ursprünglich Sehenswürdigkeiten in der Stadt mit Sprengstoff angreifen wollte.
Eines der Ziele: Die Sagrada Familia. Die bis heute unvollendete Kirche gilt als Wahrzeichen der Stadt. Der Imam Abdelkadi Es Satty, der mittlerweile als Kopf der Gruppe gilt, habe sich außerdem im Zuge des Anschlags selbst anzünden wollen. Es Satty starb allerdings bei der Explosion des Hauses in Alcanar, in dem die Gruppe den Sprengstoff vorbereiten wollte.
Justizkreise: Verdächtiger gesteht Planung von noch größerem Anschlag
Dienstag, 22. August, 16.10 Uhr: Die vier überlebenden Terrorverdächtigen von Barcelona sind erstmals einem Richter vorgeführt worden – einer von ihnen soll die Vorbereitung eines noch größeren Anschlags gestanden haben. Dies verlautete am Dienstag aus spanischen Justizkreisen. Die vier überlebenden Mitglieder der mutmaßlichen Terrorzelle waren zuvor erstmals einem Richter vorgeführt worden.
Bereits zuvor berichteten internationale Medien, die Terroristen hätten ursprünglich einen größeren Wagen anmieten und diesen mit Sprengstoff vollstopfen wollen. Beim Autoverleih hatten die Attentäter allerdings nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, das mutmaßliche Sprengstoff-Labor in Alcanar südlich von Barcelona flog versehentlich in die Luft.
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