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Monday, September 17, 2018

+++ Handelsstreit im News-Ticker +++ - USA verhängen 200-Milliarden-Sonderzölle auf China-Importe – Apple teilweise außen vor

+++ Handelsstreit im News-Ticker +++: USA verhängen 200-Milliarden-Sonderzölle auf China-Importe – Apple teilweise außen vor
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Das Hin und Her im Handelsstreit zwischen den USA und China droht zu eskalieren. Mit der EU scheint ein Handelskrieg hingegen vorerst abgewendet. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen im Ticker von FOCUS Online.

Sonderzölle gegen China kommen in mehreren Stufen – Apple teilweise außen vor

Dienstag, 18. September 2018, 1.10 Uhr: Die von US-Präsident Donald Trump festgelegten 200-Milliarden-Sonderzölle (171 Milliarden Euro)gegen China sollen in mehreren Stufen durchgesetzt werden.

Die Zölle werden zunächst zehn Prozent betragen, ab Beginn des Jahres 2019 sollen 25 Prozent erhoben werden, hieß es weiter. Die Tür für Gespräche bleibe jedoch weiterhin offen. Einige Produktgruppen, darunter Smart Watches von Apple, Bluetooth-Artikel sowie Hochstühle und Autositze für Kinder sollen ausgenommen werden, hieß es aus dem Weißen Haus. 

Falls China nun mit Gegenmaßnahmen gegen die US-Landwirtschaft oder andere Industriezweige antworten würde, würde die US-Regierung eine weitere Phase - die dann dritte - einläuten, sagte Trump der Mitteilung zufolge. Dann würden noch weitere 267 Milliarden Warenimporte aus China mit Extrazöllen belegt. 

"Wenn andere Länder keinen fairen Handel treiben, werden sie mit Zöllen belegt", twitterte Trump am Montag. Negativeffekte für die USA seien bisher kaum messbar.

USA verhängen 200-Milliarden-Sonderzölle auf China-Importe

Dienstag, 18. September, 0.42 Uhr: US-Präsident hat in seinem bisher größten Schlag im Handelsstreit die Hälfte aller Warenimporte aus China mit Sonderzöllen belegt. Den bisher verhängten Sonderzöllen auf Waren im Wert von 50 Milliarden Dollar werden Waren im Wert von weiteren 200 Milliarden Dollar (171 Milliarden Euro) folgen, kündigte die US-Regierung am Montag (Ortszeit) in Washington an.

In einer ersten Stufe sollen die Zölle am 24. September in Kraft treten und zehn Prozent betragen, zum Beginn des nächsten Jahres sollen diese Zölle dann auf 25 Prozent steigen, wie Trump in einer vom Weißen Haus verbreiteten Erklärung angab.

Bericht: Trump wird noch am Montag neue Strafzölle verkünden

21.23 Uhr: Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, werde Trump wahrscheinlich noch am Montag neue Strafzölle gegen China auf Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar verkünden. Zuvor hatte Wirtschaftsberater Larry Kudlow laut CNBC bereits verkündet, dass Trump nach Gesprächen mit China "nicht zufrieden" sei. Trump selbst sagte, er werde seine Entscheidung nach Handelsschluss bekanntgeben.

Ausnahme für Apple

21.20 Uhr: Apple-Geräte wie die Computer-Uhr und die AirPods-Ohrhörer sollen laut einem Medienbericht nun doch von der erwarteten nächsten Welle der US-Strafzölle für Produkte aus China ausgenommen werden. In der Liste, die demnächst präsentiert werden solle, seien sie nicht mehr enthalten, schrieb der Finanzdienst Bloomberg am Montag unter Berufung auf informierte Personen.

Apple hatte vor wenigen Wochen darauf hingewiesen, dass die Zölle auch amerikanische Zulieferer treffen würden. Auch andere US-Unternehmen hatte sich gegen die Zölle ausgesprochen.

Es geht um eine im Juli angekündigte dritte Welle amerikanischer Strafzölle auf in China gefertigte Produkte im Wert von rund 200 Milliarden Dollar. Das wichtigste Produkt von Apple - das ebenfalls in China montierte iPhone - blieb von den bisher angekündigten US-Zöllen unberührt. Angesichts des hohen Anteils von in China produzierten Apple-Geräte hätte der Konzern bei einer Eskalation des Handelskonflikts zwischen Washington und Peking viel zu verlieren. Apple-Chef Tim Cook äußerte zuletzt die Hoffnung, dass sich in dem Streit "kühle Köpfe" durchsetzen werden.

China droht Trump mit Gegenmaßnahmen - Börse stürzt auf Vier-Jahres-Tief

Montag, 17. September 2018, 13.15 Uhr: Vor der möglichen Ankündigung neuer US-Strafzölle hat China vor einer weiteren Zuspitzung des Handelskonflikts gewarnt. Geng Shuang, eine Sprecherin des Pekinger Handelsministeriums, bekräftigte am Montag, dass die Volksrepublik mit „Gegenmaßnahmen“ reagieren werde, sollten die USA weitere Strafzölle gegen China verhängen. Man werde sich „entschlossen verteidigen“, hieß es. 

An den Börsen des Landes machte sich weitere Verunsicherung breit. Der Shanghai Composite beendete den Handel am Montag mit einem Minus von 1,1 Prozent bei 2651 Punkten. Damit rutschte die chinesische Leitbörse auf den tiefsten Stand seit vier Jahren. 

US-Präsident Donald Trump hatte laut US-Medienberichten zuvor seine Bereitschaft erkennen lassen, den Handelsstreit mit China auf eine neue Eskalationsstufe zu treiben. Die „Washington Post“ meldete am Sonntag, Trump habe die Entscheidung getroffen, Importe im Wert von weiteren 200 Milliarden US-Dollar mit Sonderzöllen von zehn Prozent zu belegen. Dieser Schritt solle in den nächsten Tagen offiziell bekanntgegeben werden.

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Damit wären die Hälfte aller Importe aus China mit Extrazöllen belegt. Betroffen wären den Berichten zufolge unter anderem Haushaltsgeräte, Unterhaltungselektronik und Spielwaren. Die US-Importeure befürchten eine massive Verteuerung von Waren im Inland. 

Trump seinerseits hatte angedroht, die Zollschraube im Handelsstreit mit Peking noch weiter anzuziehen und Einfuhren im Wert von weiteren 267 Milliarden Dollar mit Sonderabgaben zu belegen. Dann würden solche Zölle praktisch alle Wareneinfuhren aus der Volksrepublik treffen.

China erwäge im Handelsstreit nun, das Gesprächsangebot der US-Administration über drohende Strafzölle auszuschlagen. Das berichtet das „Wall Street Journal“ (Online) am Sonntag unter Berufung auf hochrangige Vertreter, die mit den Gesprächen vertraut sind. China werde nicht mit vorgehaltener Pistole verhandeln, hieß es weiter.

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Beide Länder haben sich bereits mit Strafzöllen auf Waren im Wert von jeweils rund 50 Milliarden US-Dollar überzogen. Peking hatte bereits angekündigt, im Falle neuer US-Zölle auf Waren im Wert von 200 Milliarden US-Dollar zusätzliche Sonderabgaben auf Importe aus den USA im Wert von 60 Milliarden US-Dollar erheben zu wollen. 

Die Möglichkeiten Chinas, mit eigenen Strafzöllen auf Importe aus den USA Vergeltung zu üben, sind jedoch begrenzt: Die USA führen lediglich Waren im Wert von 130 Milliarden US-Dollar nach China aus.

Beobachter wiesen jedoch daraufhin, dass Peking andere Möglichkeiten habe, um Washington unter Druck zu setzen. So könnte etwa US-Unternehmen wie Starbucks, Apple oder Nike, die seit Jahren enorm von der Konsumlust des Milliardenvolkes profitieren, die Geschäfte in China erschwert werden.

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