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Friday, October 27, 2017

Schreckenstat in Russland - Nazi-Gang befriedigte sich mit Mord an Obdachlosen

Schreckenstat in Russland: Nazi-Gang befriedigte sich mit Mord an Obdachlosen
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Es sind erschütternde Taten: Eine vierköpfige Nazi-Gang aus Moskau hat nachts wehrlose Obdachlose in Parks aufgesucht und getötet. Die Gruppe sah die Heimatlosen laut der britischen "Sun" als „biologischen Abfall“ an. Die Gang wollte mit ihrer Aktion die Stadt von „Betrunkenen säubern“, berichtet die Zeitung.

Deswegen hätten sie mit 171 Messerstichen auf einen betrunkenen Zimmermann eingestochen, andere Obdachlose hätten sie mit Hämmern zu Tode geschlagen – insgesamt 14 Fälle wurden der Polizei gemeldet.

Gang-Mitglieder zwischen 19 und 23 Jahre alt

Nun endete der Prozess gegen die Gruppe. Der 23-jährige Pawel Wojtow – Kopf der Bande – wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, berichtet der Sender „n-tv“. Bei der Verhandlung habe er ein T-Shirt getragen, auf dem „Nur Hass“ stand. Wojtow habe - trotz Handschellen - immer wieder den Hitlergruß angedeutet.

 

Elena Lobatschewa, die sich selber nach einer Figur in einem Horrorfilm „Chuckys Braut“ nennt, wurde demnach zu 13 Jahren Haft verurteilt. Ihr konnte das Gericht nur drei Taten nachweisen. In dem Datei-Ordner „Zärtlichkeit“ und „Brauche es“ auf ihrem PC hätten die Ermittler Fotos und Videos entdeckt, die aufgeschnittene Bäuche, sowie Folter und Hinrichtungen zeigten.

Töten bereitet ihr sexuelle Lust

„Ich habe aus Lust getötet“, habe Lobatschewa ausgesagt. Sie sei von dem Horrorfilm „Bride of Chucky“ besessen. Wenn sie auf Menschen eingestochen habe, habe ihr das sexuelle Lust bereitet. Ihr Komplize  Wojtow bestätigte das und sagte laut „n-tv“ in der Verhandlung: „Es war klar, dass sie das Morden liebte. Sie genoss es, die Opfer zu sehen. Sie sprach immer von Folter und der Zerstückelung von Körpern. Wenn wir töteten, dann lachte sie immer."

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Staatsanwalt Jaroslaw Myts wies darauf hin, dass die Gang Anhänger hatte. Schon kurze Zeit nach der Verurteilung habe es aus der Neonaziszene Sympathiebekundungen gegeben.

Im Video: Zweijährige Tochter getötet - Vater hätte gar nicht mehr in Deutschland sein dürfen

sn/red_home
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