Nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten hat das Image der Vereinigten Staaten im Ausland gelitten. Nur 22 Prozent der in 37 Ländern befragten Menschen Vertrauen in Trumps Außenpolitik – auch in Amerika selbst wird Trump mit einigen Problemen konfrontiert. Lesen Sie die neuesten Entwicklungen der US-Politik im News-Ticker von FOCUS Online.
Wegen Rohingya-Krise verschärft USA Kurs gegenüber Myanmar
Dienstag, 24. Oktober, 08.06 Uhr: Wegen der anhaltenden Gewalt gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar wollen die Vereinigten Staaten ihren Kurs gegenüber Myanmar verschärfen. "Wir sind zutiefst besorgt über die aktuellen Entwicklungen im Bundesstaat Rakhine und die gewaltsamen und traumatisierenden Misshandlungen, die die Rohingya und andere Gemeinschaften ertragen müssen", teilte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Heather Nauert, am Montag (Ortszeit) mit. Unter anderem zieht das Ministerium Sanktionen gegen die Regierung in Myanmar sowie Restriktionen gegen Militärmitglieder in Erwägung.
So sei es notwendig, alle verantwortlichen Einzelpersonen oder Gruppen, wie Bürgerwehren und nichtstaatliche Akteure, für ihre Gräueltaten zur Rechenschaft zu ziehen. "Die Regierung Burmas einschließlich der bewaffneten Streitkräfte müssen sofort Schritte einleiten, um die Sicherheit und den Frieden zu sichern und den bedürftigen Gemeinschaften humanitäre Hilfe zu gewährleisten", erklärte Nauert. Zudem soll den Rohingya eine Rückkehr ermöglichen werden.
Fast 600.000 Rohingya sind seit Ende August geflohen, weil ihre Dörfer in Brand gesteckt und Menschen ermordet wurden. Myanmar bestreitet eine ethnische Säuberung. Nach Angaben des UN- Flüchtlingshilfswerkes UNHCR handelt es sich um einen der größten humanitären Notfälle weltweit.
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