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Wednesday, December 20, 2017

+++ Brexit im News-Ticker +++ - EU bietet Großbritannien Übergangsfrist an: Brexit soll bis Ende 2020 vollzogen werden

+++ Brexit im News-Ticker +++: EU bietet Großbritannien Übergangsfrist an: Brexit soll bis Ende 2020 vollzogen werden
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Nach der Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, laufen die Verhandlungen zum Austrittsprozess. Premierministerin Theresa May geht nach erheblichen Zugeständnissen in der ersten Phase nun in die zweite Runde der Gespräche. Die Bevölkerung ist weiterhin gespalten. Alle Informationen zum Brexit-Prozess im News-Ticker von FOCUS Online.

Das Wichtigste in Kürze: In einem Referendum haben die Briten dafür gestimmt, als erstes Land überhaupt die Europäische Union zu verlassen. Ein Jahr nach dem Referendum vom 23. Juni 2016 haben die Austrittsverhandlungen begonnen. In der ersten Phase wurden drei zentrale Trennungsfragen geklärt: Vereinbarungen zur irisch-nordirischen Grenze, zu den Rechten der EU-Bürger in Großbritannien sowie zu finanziellen Verpflichtungen Londons nach dem Brexit 2019. Nun geht es in die zweite Phase des Trennungsprozesses. Während die Briten schnell das Verhältnis zur EU klären wollen, fordern die Europäer zunächst Gespräche über eine Übergangsphase nach dem Brexit. Diese könne bis zum 31. Dezember 2020 andauern. May will die EU am 29. März 2019 verlassen, strebt aber weiter eine "tiefe und besondere Partnerschaft" an. Aus Sicht der EU kann Großbritannien nach dem Ausstieg jedoch nicht dieselben Vorteile haben wie als Mitglied.

EU bietet Großbritannien Übergangsfrist bis Ende 2020

Mittwoch, 20. Dezember, 12.31 Uhr: Die Europäische Union bietet Großbritannien nach dem Brexit eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2020. Dies teilte EU-Unterhändler Michel Barnier am Mittwoch mit. In dieser Übergangszeit müsse Großbritannien alle Regeln des EU-Binnenmarkts und der Zollunion einhalten. Auch neue Entscheidungen und die Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshof sollen weiter für Großbritannien gelten. Das Land werde aber keine Mitsprache in den europäischen Institutionen mehr haben, stellte Barnier klar.

Die Europäische Union hatte am Freitag die Ausweitung der Brexit-Verhandlungen gebilligt, nachdem erste Fortschritte erzielt worden waren. Nun geht es in die zweite Verhandlungsetappe über die Übergangsphase und die künftigen Beziehungen zwischen EU und Großbritannien. Das Vereinigte Königreich will die EU am 29. März 2019 verlassen.

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