
Seit fast einem Jahr läuft die Debatte, ob die AfD einen Bundestagsvizepräsidenten bekommt. Im ersten Wahlgang fiel die Kandidatin der AfD, Mariana Iris Harder-Kühnel, deutlich durch. Sie hat aber in zwei weiteren Wahlgängen noch die Chance, die nötigen Stimmen zu erhalten.
Bei der Abstimmung erhielt die 44-Jährige nur 223 von 654 abgegebenen Stimmen. Notwendig für eine Wahl wären 355 gewesen. Nach Verkündung des Ergebnisses zog sich die AfD zu einer außerordentlichen Fraktionssitzung zurück - diese soll bis 17.40 Uhr andauern.
Glaser hatte die Geltung der Religionsfreiheit für Muslime in Frage gestellt, die übrigen Fraktionen warfen ihm deshalb vor, eine islamfeindliche Haltung vor. Einen konsensfähigen Ersatzkandidaten zu benennen, lehnte die AfD lange Zeit ab.
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