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Thursday, November 29, 2018

G20-Gipfel im News-Ticker - Welche Folgen Merkels Flieger-Probleme für die G20-Gespräche haben

G20-Gipfel im News-Ticker: Welche Folgen Merkels Flieger-Probleme für die G20-Gespräche haben

Der G20-Gipfel in Buenos Aires naht: Erstmals treffen sich die Staats- und Regierungschefs der großen Industrie- und Schwellenländer in Südamerika. Diskussionen und Probleme zeigen sich bereits im Vorfeld. Die Gespräche beginnen am Freitag. Die Entwicklungen im News-Ticker von FOCUS Online.

  • Der G20-Gipfel findet am Freitag und Samstag statt
  • Der Ukraine-Konflikt wirft seine Schatten auf das Treffen in Argentinien
  • Unklar ist, ob sich die G20 auf eine Handelserklärung einigen können - auch wegen des Handelsstreits zwischen USA und China

Welche Folgen Merkels FLieger-Probleme für die G20-Gespräche haben

07.58 Uhr: Der G20-Gipfel in Buenos Aires beginnt am Freitag ohne Bundeskanzlerin Angela Merkel. Während die meisten Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer am Donnerstag nach und nach in Argentinien eintrafen, musste die Kanzlerin die Nacht wegen einer Flugzeugpanne in Bonn verbringen.

Den Großteil des Programms am Freitag dürfte sie verpassen. Geplant ist nun, dass Merkel am frühen Abend landet und auf jeden Fall am Abendessen teilnimmt.

Auch einige bilaterale Gespräche wie ein Treffen mit Argentiniens Präsident Mauricio Macri oder US-Präsident Donald Trump waren am Freitag geplant. Ob die bilateralen Begegnungen ausfallen oder im Verlauf des noch bis Samstag dauernden Gipfels nachgeholt werden können, war zunächst unklar. 

Wichtigster Vertreter der Bundesregierung in Buenos Aires bis zum Eintreffen Merkels ist ihr wirtschafts- und finanzpolitischer Berater Lars-Hendrik Röller. Merkels "Sherpa" verhandelt seit Jahren vor und während internationaler Gipfel mit seinen Kollegen aus den anderen Ländern die Gipfelerklärungen. Dafür war Röller schon vorab nach Buenos Aires gereist.

Gerade beim Thema Handel ist unklar, ob die G20 sich auf eine gemeinsame Erklärung verständigen können. Hintergrund ist vor allem der heftige Handelskonflikt zwischen den USA und China. Seit Monaten überziehen sich die beiden größten Volkswirtschaften der Welt mit Strafzöllen und Drohungen.

Trump ist in Argentinien angekommen

Freitag, 30. November 2018, 02.45 Uhr: Der US-Präsident traf am Donnerstagabend (Ortszeit) zusammen mit seiner Frau Melania am Ezeiza-Flughafen in Buenos Aires ein. Dort wurden beide von Argentiniens Außenminister Jorge Faurie und Vize-Regierungschef Emilio Monzo begrüßt. "Wir werden sehr produktiv sein", schrieb Trump nach seine Ankunft im Kurzbotschaftendienst Twitter.

Mit Spannung wird daher ein Treffen zwischen US-Präsident Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping erwartet, das am Rande des Gipfels stattfinden soll.

Ein Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin sagte Trump nach einigem Hin und Her hingegen kurz vor Gipfelbeginn per Twitter ab. Die Entscheidung begründete der US-Präsident mit der Rolle Russlands bei der letzten Eskalation im Ukraine-Konflikt.

"Frau Merkel, es ist wichtig": Was an Bord der Regierungsmaschine passierte

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