
Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine droht zu eskalieren. Die russische Küstenwache ging vor der Halbinsel Krim am Sonntag gewaltsam gegen drei Schiffe der ukrainischen Marine vor. Immerhin: Die wichtigsten Häfen können wieder angesteuert werden. Alle Entwicklungen im News-Ticker von FOCUS Online.
Schiffe können wichtige Häfen der Ukraine wieder ansteuern
Dienstag, 4. Dezember, 10.49 Uhr: Nach der erneuten Konfrontation zwischen Russland und der Ukraine im Schwarzen Meer können Schiffe die Meerenge von Kertsch wieder passieren. "Ja, die Häfen von Mariupol und Berdjansk sind teilweise wieder freigegeben", teilte der ukrainische Verkehrsminister Wladimir Omeljan am Dienstag in Kiew mit.
Die Ukraine hatte Russland vorgeworfen, die Straße von Kertsch an der Halbinsel für Schiffe zu sperren und damit den Zugang zu den beiden wichtigen Häfen abzuschneiden. Der Kreml hatte dies am Montag noch dementiert.
Die Schiffe müssten an der russischen Seite stoppen und würden dort kontrolliert, erklärte Omeljan. Ihm zufolge warten vor der Meerenge 17 Schiffe auf die Einfahrt ins Asowsche Meer. Neun weitere lägen noch in den Häfen.
Moskau hatte den Rückstau mit dem schlechten Wetter begründet. Omeljan sprach nun vom Einlenken Russlands und verwies auf die "eindeutige internationale Reaktion sowie die Aufmerksamkeit ausländischer Medien".
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