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Thursday, February 1, 2018

Heftiger Knall in Ankara - Explosion zerstört Teile einer Steuerbehörde - Lage unklar

Heftiger Knall in Ankara: Explosion zerstört Teile einer Steuerbehörde - Lage unklar
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In der türkischen Hauptstadt Ankara ist es zu einer lauten Explosion in einer Steuerbehörde gekommen. Ersten Berichten zufolge handelt es sich um eine Gas-Explosion, die Teile des Gebäudes zerstörte. Über Opfer ist noch nichts bekannt.

Feuerwehr und Polizei sind zu einem Großeinsatz ausgerückt. Der Gouverneur von Ankara sagte dem Sender "CNNtürk", dass das Gebäude zum Zeitpunkt der Explosion weitgehend leer gewesen sei.

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Im Video: Skurril und gruselig: Das sind die geheimnisvollsten Orte der Welt

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+++ US-Politik im News-Ticker +++ - Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert

+++ US-Politik im News-Ticker +++: Donald Trump für Friedensnobelpreis nominiert
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Nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten hat das Image der Vereinigten Staaten im Ausland gelitten. Nur 22 Prozent der in 37 Ländern befragten Menschen vertrauen in Trumps Außenpolitik – auch in Amerika selbst wird Trump mit einigen Problemen konfrontiert. Lesen Sie die neuesten Entwicklungen der US-Politik im News-Ticker von FOCUS Online.

Trump und russische Kreml-Kritiker für Friedensnobelpreis nominiert

Donnerstag, 1. Februar, 17.05 Uhr: US-Präsident Donald Trump ist zum dritten Mal für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. "Ich kann bestätigen, dass Trump nominiert ist", sagte der Direktor des Osloer Friedensforschungsinstituts, Henrik Urdal, der Online-Zeitung "Nettavisen". Wer ihn vorgeschlagen habe, sei jedoch vertraulich.

Ebenfalls auf der Liste steht nach Angaben der Nachrichtenagentur NTB die regierungskritische russische Zeitung "Nowaja Gaseta". Er habe sie gemeinsam mit Menschenrechtsanwälten und -aktivisten nominiert, sagte ein Politiker der sozialistischen Linkspartei der Agentur. Es sei höchste Zeit, dass russische Aktivisten gewürdigt würden. Seit Ex-Staatschef Michail Gorbatschow 1990 hat kein Russe mehr den Friedensnobelpreis bekommen.

Die Vorschlagsfrist für den diesjährigen Friedensnobelpreis war am Mittwoch abgelaufen. Endgültig steht die Liste allerdings noch nicht: Die fünf Mitglieder des Nobelkomitees können bis Ende Februar noch Nominierungen abgeben. Bisher bekannte Vorschläge sind laut NTB auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, Whistleblower Edward Snowden, das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), der kongolesische Arzt Denis Mukwege und die kurdischen Peschmerga, die im Irak gegen den Islamischen Staat kämpfen.

Im Video: Ein möglicher neuer Trump-Gegner stammt aus Amerikas berühmtester Familie

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Insa-Umfrage - Mehrheit der Deutschen will Türkei nicht länger als Nato-Mitglied

Insa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen will Türkei nicht länger als Nato-Mitglied
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Das militärische Vorgehen der Türkei gegen kurdische Truppen in Syrien hat international Kritik ausgelöst. Eine Insa-Umfrage zeigt, dass in Deutschland deshalb nun die Mehrheit die Nato-Mitgliedschaft der Türkei infrage stellt.

Demnach sagten rund 54 Prozent der 2073 Befragten, dass die Türkei wegen des Kampfes gegen die Kurden aus der Nato ausgeschlossen werden sollte. Männer sind dabei etwas weniger kritisch als Frauen: Gut 18 Prozent der Männer wollen die Türkei weiter in dem Staatenbündnis sehen, während nur knapp 9 Prozent der Frauen diese Meinung vertreten.

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Zudem hat die Umfrage ergeben, dass vor allem Katholiken den Austritt der Türkei befürworten. Rund 56 Prozent von ihnen sind dieser Meinung. Muslime sind überwiegend für einen Verbleib (40,2 Prozent), aber immerhin fast jeder fünfte Befragte (18,7 Prozent) ist dafür, dass die Türkei ausgeschlossen wird.

AfD-Wähler sind besonders kritisch

Fast die Hälfte (41 Prozent) aller Befragten mit Migrationshintergrund sprach sich ebenfalls für den Ausschluss des Landes aus. AfD-Wähler sind am kritischsten der Türkei gegenüber eingestellt: Rund 62 Prozent wollen das Land nicht mehr in der Nato. Grünen-Wähler sind ähnlich kritisch (61,2 Prozent). Rund 60 Prozent der SPD-Wähler sind für den Ausschluss, 58 Prozent der Linken-Wähler, rund 58 Prozent der Wähler von CDU/CSU, sowie gut 55 Prozent der FDP-Wähler.

Im Video: Erdogan preist Erfolg in Nordsyrien - und spricht von Ausweitung der Offensive

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Streit bei den Linken - Wie Lafontaine und Wagenknecht Aufstand gegen eigene Partei proben

Streit bei den Linken: Wie Lafontaine und Wagenknecht Aufstand gegen eigene Partei proben
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Die Linke streitet über die Bildung einer neuen Volkspartei: Die Fraktionsvorsitzende Sahra Wagenknecht und ihr Mann, Ex-Parteichef Oskar Lafontaine, machen sich bereits seit dem Herbst für einen Neuanfang stark. Selbst in ihrer Partei gibt es kräftigen Gegenwind.

Die Idee von Wagenknecht und Lafontaine: Angesicht des schlechten Abschneidens der SPD bei der Bundestagswahl riefen sie zur Bildung einer linken Volkspartei auf, in der sich Linke, Teile der Grünen und der SPD zusammentun sollen. „Viele in der SPD sind unzufrieden“, sagte Wagenknecht. „Wenn man gemeinsam etwas Neues angeht, ist die Hürde vielleicht sogar geringer, als wenn man sie einfach nur auffordert, in die Linke zu kommen.“ So ein Projekt könne aber nur funktionieren, wenn prominente Persönlichkeiten mitmachten, die den Menschen die Hoffnung zurückgäben, dass sich etwas bewege.

Gegenwind aus der eigenen Parteispitze

Doch an diesen prominenten Persönlichkeiten mangelt es: So sprach sich Parteichefin Katja Kipping bereits deutlich gegen die Idee des linken Paares aus. „Wenn es zu neuen linken Mehrheiten kommen soll, dann geht das nur über eine Linke, die größer und wirkungsmächtiger ist.“ Kipping und Co-Vorsitzender Bernd Riexinger setzten ein „Projekt 15 Prozent“ dagegen.

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In einem Gastbeitrag für „Der Freitag“ kritisierte auch der Chef der Thüringer Staatskanzlei, Benjamin-Immanuel Hoff, den Vorstoß von Wagenknecht und Lafontaine deutlich. Die Idee einer „Sammlungsbewegung“ sei das Gegenteil einer "pluralen Partei", sondern beruhe letztlich auf einer autoritären Idee einer Bewegung „à la ‚Liste Kurz‘“. Und in der „taz“ warf er gemeinsam mit dem Grünen-Geschäftsführer Michael Kellner, Lafontaine und Wagenknecht vor, die Sammlungsbewegung „von oben“ herbeireden zu wollen. Der Idee liege die irrige Annahme zugrunde, dass alle Parteien inzwischen neoliberaler Einheitsbrei seien. Hoff und Kellner schreiben sogar von „Parteienverachtung“.

Lafontaine reagierte über Facebook auf die Kritik Hoffs und schrieb von „reaktionärem, neoliberalem Mist“, wie ihn auch ein Funktionär des Bundesverbandes der Deutschen Industrie „absondern könnte“.

Im Video: Fusion von Linken, Grünen und SPD? Wagenknecht bringt linke Volkspartei ins Spiel

„Gefährliches Gerede“

Doch auch der Thüringer Landeschef Bodo Ramelow übt Kritik an der Idee. Er spricht von einem „gefährlichen Gerede“. Eine „Sammlungsbewegung“ würde letztlich „nur als Partei agieren, um gemeinsame Listen aufstellen und dann erst an Wahlen teilnehmen zu können. Dabei würde unsere Partei die Linke zerstört werden.“ Es scheint, als würden Wagenknecht und Lafontaine für ihre Idee, die Spaltung der eigenen Partei zu riskieren.

Denn die beiden lassen nicht locker, proben weiter den Aufstand gegen die eigene Partei: „Was ist denn das für ein Geschwätz, in der eigenen Partei, aber auch in der Öffentlichkeit, hier sei von Spaltung die Rede“, sagte Lafontaine beim Neujahrsempfang der saarländischen Linksfraktion. Wer den Unterschied zwischen Sammeln und Spalten nicht kenne, der sei schlicht und einfach ein „Trottel“. Er fügte hinzu: „Wir müssen uns zusammentun, um das Aufkommen der Rechten in Deutschland und in ganz Europa verhindern.“

Auch Wagenknecht verfolgt ihr Ziel weiter

Wagenknecht veröffentlichte in dem Newsletter „Team Sahra“ kürzlich eine Umfrage, aus welcher der „Tagesspiegel“ zitiert. Unter ihren Anhängern würden 95 Prozent die Idee einer „Sammlungsbewegung“ für „gut“ befinden. 75 Prozent könnten sich vorstellen, sich dabei „aktiv einzubringen“. Die Idee habe weiter Potenzial, sie werde dran bleiben, zog Wagenknecht ein Fazit.

Immerhin: Ex-Fraktionschef Gregor Gysi hält die Idee, eine Bewegung um die Linkspartei herum aufzubauen, für „überlegenswert, denn solche Sammlungsbewegungen wurden positiv zum Beispiel in Frankreich und Spanien organisiert“. Eine Sammlungsbewegung zwischen verschiedenen Parteien bezeichnet aber auch er als „irreal, weil sie immer Trennungen und Verluste bedeuten“.

Im Video: Mehrheit der Deutschen glaubt: SPD hat bei Koalitionsverhandlungen nichts zu melden

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FPÖ-Mann Udo Landbauer - Österreichischer Politiker tritt nach NS-Liedbuch-Skandal von allen Ämtern zurück

FPÖ-Mann Udo Landbauer: Österreichischer Politiker tritt nach NS-Liedbuch-Skandal von allen Ämtern zurück
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Ein österreichischer Spitzenpolitiker der rechten FPÖ ist nach dem Skandal um ein Burschenschafts-Liederbuch mit antisemitischen Texten zurückgetreten.

Udo Landbauer (31) legte alle politischen Ämter nieder, wie er am Donnerstag bei einer Pressekonferenz sagte. Er werde auch sein am vergangenen Sonntag gewonnenes Mandat für den Landtag in Niederösterreich nicht annehmen. Landbauer beklagte sich über die Medien, die sein Haus belagert hätten. Er wolle seine Familie aus der Schusslinie nehmen, sagte er.

Landbauer war Vizepräsident der Burschenschaft Germania. Die Existenz des Liederbuchs, in dem die NS-Zeit verherrlicht wird, wurde vergangene Woche publik. Er habe von dem Lied nichts gewusst, sagte er. Landbauer habe die richtigen Konsequenzen gezogen, teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) mit. Kurz führt eine rechtskonservative Koalitionsregierung mit der FPÖ.

Im Video: Rassismusvorwürfe und Gewaltdrohungen - Gottschalk erzürnt Fans mit DNA-Witz

jr/kjo/dpa
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Streit zwischen Polen und Israel - Holocaust-Gesetz: Polens Senat verabschiedet umstrittene Verordnung

Streit zwischen Polen und Israel: Holocaust-Gesetz: Polens Senat verabschiedet umstrittene Verordnung
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Polen und Israel streiten weiter um die Auslegung eines neuen polnischen Holocaust-Gesetzes: Damit könne Polen belegte Verbrechen seiner Bürger an Juden vertuschen, mahnen Kritiker. Doch Warschaus Regierende treiben die Vorschrift ungeachtet der Proteste voran.

Unbeeindruckt vom Protest Israels hat Polen sein umstrittenes Holocaust-Gesetz vorangetrieben und damit scharfe Kritik geerntet.

Das Gesetz stelle "ein Abstreifen der eigenen Verantwortung dar und eine Verleugnung von Polens Anteil am Holocaust an den Juden", sagte der israelische Geheimdienstminister Israel Katz am Donnerstag. Am frühen Morgen hatte mit dem Warschauer Senat auch die zweite Parlamentskammer für das Gesetz gestimmt.

Polen in der Kritik: Bildungs- statt Strafmaßnahmen

Die Vorschrift sieht Geldstrafen oder bis zu drei Jahre Haft vor, wenn jemand unter anderem öffentlich und entgegen den Fakten dem polnischen Volk oder Staat die Verantwortung oder Mitverantwortung für vom "Dritten Reich" begangene Nazi-Verbrechen zuschreibt.

Dies gilt auch für andere Verbrechen gegen den Frieden oder die Menschheit oder für Kriegsverbrechen. Zum Inkrafttreten muss die Vorschrift noch von Präsident Andrzej Duda unterschrieben werden.

Polen sollte auf historisch falsche Darstellungen nicht mit Straf-, sondern verstärkten Bildungsmaßnahmen reagieren, kritisierte auch die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem das Vorantreiben des Gesetzes.

"Das vom Senat verabschiedete Gesetz gefährdet die freie und offene Diskussion über die Rolle von Polen bei der Verfolgung von Juden zu der Zeit", hieß es in einer Stellungnahme.

Gesetz sei unpräzise formuliert

Auch der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Emmanuel Nachschon, schrieb bei Twitter: "Israel betrachtet mit äußerster Ernsthaftigkeit jeden Versuch, die historische Wahrheit infrage zu stellen. Kein Gesetz wird die Fakten verändern."

Gegner des Gesetzes bemängeln, es sei unpräzise formuliert. Dies könnten polnische Regierende benutzen, um Fälle, bei denen die Verantwortung von Polen bei Verbrechen an Juden nachgewiesen wurde, zu leugnen. Polens Regierung streitet das ab und hebt zudem hervor, Kunst und Wissenschaft seien von den Regelungen ausgenommen.

Die Nationalkonservativen gaben nach der Senatsentscheidung an, Israel den Sinn des Gesetzes genauer erklären zu wollen. "Dieser Sturm hat uns überrascht", sagte Senatsmarschall Stanislaw Karczewski über die Kritik. "Wir wollen nun in einen friedlichen, ausgewogenen und vertieften Dialog treten." Demnach sollte eine polnisch-israelische Arbeitsgruppe einberufen werden.

"Niederträchtige Verleumdung in die ganze Welt hinausgetragen

Polens Regierende argumentieren, sie wollten mit dem Gesetz Polens Ruf verteidigen und sich unter anderem gegen die oft nachlässig gebrauchte historisch falsche Bezeichnung "polnische Todeslager" für deutsche Vernichtungslager der Nazis im besetzten Polen während des Zweiten Weltkriegs wehren. 

Der polnische EU-Ratspräsident Donald Tusk kritisierte jedoch, sie hätten bisher genau das Gegenteil erreicht. "Die Autoren des Gesetzes haben die niederträchtige Verleumdung (die historisch falsche Bezeichnung "polnische Todeslager") in die ganze Welt hinausgetragen, so effektiv wie niemand zuvor", twitterte er.

Im Video: Nachdem AfD-Mann ihre Rede kritsiert, erteilt ihm die Grünen-Chefin eine Lehre

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