Schwere Zeiten für US-Präsident Trump: Nach der Entlassung von FBI-Chef James Comey wurde ein unabhängiger Sonderermittler gegen den Präsidenten eingesetzt. Auch Schwiegersohn Jared Kushner steht im Fokus. Bei Trumps erstem Auslandsbesuch stieß der Präsident seine europäischen Verbündeten vor den Kopf. Lesen Sie die neuesten Entwicklungen der US-Politik hier im News-Ticker von FOCUS Online.
Das Wichtigste in Kürze: Die US-Regierung um Präsident Donald Trump sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. Die Mitarbeiter des Trump-Kabinetts verstricken sich zunehmend in Vorwürfe zu Kontakten nach Russland. Im Konflikt um Nordkoreas Atomwaffen verlegten die USA eine Trägergruppe vor die Küste Koreas. Überraschend entließ Trump jüngst FBI-Chef James Comey, weil dieser die Verbindungen des Trump-Teams zu Russland untersuchte. In einem Interview gab Trump freimütig zu, dass das der Grund für die Entlassung sei. Der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein hat deswegen einen unabhängigen Sonderermittler ernannt.
Zahl der US-Luftangriffe in Afghanistan verdreifacht
Montag, 29. Mai, 10.24 Uhr: Die Zahl der US-Luftangriffe auf radikalislamische Taliban und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdreifacht. Das bestätigte der Sprecher der US-Streitkräfte in Kabul, William Salvin, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Zwischen Januar und Ende April habe die Luftwaffe 898 Luftangriffe geflogen. Im gleichen Zeitraum 2016 seien es weniger als 300 gewesen.
Aus jüngst veröffentlichten Statistiken der US-Luftwaffe geht hervor, dass Piloten bis Ende April 917 Geschosse abgefeuert hatten – zumeist Raketen. Im ganzen vergangenen Jahr waren es rund 1300 gewesen.
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hatte im Juni 2016 den US-Streitkräften erweiterte Befugnisse für Luftschläge erteilt. Angesichts landesweiter Landgewinne der Taliban und der Erschöpfung und Demoralisierung der afghanischen Bodentruppen sehen Militärs die Luftangriffe oft als letztes Mittel, die Taliban zurückzutreiben.
Gleichzeitig häufen sich die zivilen Opfer. Die UN hatten im ersten Vierteljahr 72 tote und 76 verletzte Zivilisten gezählt - fast das Fünffache der Opferzahl im vergangenen Jahr. Schon 2016 war die Anzahl ziviler Opfer von Luftangriffen laut UN stark gestiegen - um 99 Prozent auf 250 Tote und 340 Verletzte.
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