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Thursday, June 29, 2017

+++ US-Politik im News-Ticker +++ - Trumps Einreiseverbot in Kraft – Hawaii stemmt sich dagegen

+++ US-Politik im News-Ticker +++: Trumps Einreiseverbot in Kraft – Hawaii stemmt sich dagegen
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Nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten hat das Image der Vereinigten Staaten im Ausland gelitten. Das geht aus einer Erhebung hervor. Demnach haben nur 22 Prozent der in 37 Ländern befragten Menschen Vertrauen in Trumps Außenpolitik - auch in Amerika selbst wird Trump mit einigen Problemen konfrontiert. Lesen Sie die neuesten Entwicklungen der US-Politik hier im News-Ticker von FOCUS Online.

Das Wichtigste in Kürze: Die US-Regierung um Präsident Donald Trump sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. Zuletzt hat der 71-Jährige einen Etappensieg im Rechtsstreit um seine Einreiseverbote erzielt. Das Oberste Gericht in Washington setzte den temporären Bann gegen Bürger mehrerer muslimischer Staaten sowie sämtliche Flüchtlinge teilweise wieder in Kraft. Als nächsten großen Schritt will Trump die Gesundheitsreform des ehemaligen US-Präsidenten Obama abschaffen. Sollte das der Fall sein, wären 22 Millionen Amerikaner nicht mehr versichert.

Hawaii ficht gegen Trumps Einreisestopp

3.45 Uhr:  Keine zwei Stunden nach Inkrafttreten des Einreiseverbots will der Bundesstaat Hawaii die Regelung wieder aufheben lassen. Der Staat geht juristisch gegen die von US-Präsident Donald Trump angeordnete Einreisesperre für Menschen aus sechs überwiegend muslimischen Ländern vor. Generalstaatsanwalt Douglas Chin reichte am Donnerstagabend einen Eilantrag bei Gericht ein. Er macht darin Bedenken geltend, dass die von der US-Regierung erlassenen Ausnahmeregeln für das Einreiseverbot zu eng gefasst und die Visa-Beschränkungen somit weitreichender sind, als es das Oberste Gericht in seiner jüngsten Entscheidung erlaubt hatte.

Abgeschwächtes Einreiseverbot in den USA in Kraft getreten

Freitag, 30. Juni, 02.00 Uhr: Die von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisesperre für Menschen aus sechs überwiegend muslimischen Ländern ist in Kraft getreten. Davon betroffen sind für 90 Tage alle Menschen aus den Ländern Iran, Sudan, Syrien, Jemen, Libyen und Somalia, die keine engen Verbindungen in die USA nachweisen können. Es handelt sich um die abgeschwächte Form von Trumps ursprünglich geplantem Einreiseverbot. 

Das Oberste US-Gericht hatte die vorherigen gerichtlichen Blockaden der von Trump initiierten Visa-Sperren am Montag teilweise aufgehoben. Der Präsident hatte schon vor fünf Monaten ein erstes Einreisedekret unterzeichnet. In den folgenden Monaten blockierten mehrere Bundesgerichte dieses und ein zweites Papier. Daraufhin rief die Regierung den Supreme Court an. 

Die nun geltenden Sperren sehen Ausnahmeregelungen vor. So kann nach Angaben der US-Regierung aus den betroffenen sechs Ländern weiter jeder einreisen, der zum Beispiel in den USA studiert oder für eine Firma dort arbeitet. Auch wird eine Ausnahme gemacht, wenn bestimmte Familienmitglieder in den USA leben, darunter Ehepartner, Eltern, Kinder und Geschwister.

Im Video: "Sie blutete vom Facelifting": Trump beschimpft beliebte TV-Moderatoren

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