Nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten hat das Image der Vereinigten Staaten im Ausland gelitten. Das geht aus einer Erhebung hervor. Demnach haben nur 22 Prozent der in 37 Ländern befragten Menschen Vertrauen in Trumps Außenpolitik - auch in Amerika selbst wird Trump mit einigen Problemen konfrontiert. Lesen Sie die neuesten Entwicklungen der US-Politik hier im News-Ticker von FOCUS Online.
Das Wichtigste in Kürze: Die US-Regierung um Präsident Donald Trump sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. Zuletzt hat der 71-Jährige einen Etappensieg im Rechtsstreit um seine Einreiseverbote erzielt. Das Oberste Gericht in Washington setzte den temporären Bann gegen Bürger mehrerer muslimischer Staaten sowie sämtliche Flüchtlinge teilweise wieder in Kraft. Als nächsten großen Schritt will Trump die Gesundheitsreform des ehemaligen US-Präsidenten Obama abschaffen. Sollte das der Fall sein, wären 22 Millionen Amerikaner nicht mehr versichert.
Trump verhöhnt kritische TV-Moderatorin - und erntet Proteststurm
18.30 Uhr: US-Präsident Donald Trump scheut in seinen Angriffen auf die Medien auch vor wüsten Beschimpfungen einzelner Journalisten nicht zurück. Jüngstes Opfer ist die Fernsehmoderatorin Mika Brzezinski, die den Präsidenten am Donnerstag in einer Morgensendung scharf kritisiert hatte. Wenig später schoss Trump zurück, wie üblich über den Kurzbotschaftendienst Twitter. Er verunglimpfte die Journalistin als die "verrückte Mika mit dem niedrigen IQ (Intelligenzquotienten)".
Ihren Ko-Moderatoren Joe Scarborough beschimpfte der Präsident als "Psycho Joe". Obwohl sie in ihrer Sendung "Morning Joe" beim Sender MSNBC "schlecht über mich reden", seien beide Moderatoren um Neujahr herum an drei Abenden hintereinander in seinem Mar-a-Lago-Club im Bundesstaat Florida gewesen, schrieb der US-Präsident. Dabei hätten Brzezinski und Scarborough "darauf bestanden, mit mir zusammenzukommen". Die Moderatorin habe dabei "schlimm von einem Gesichtslifting geblutet". Er habe es abgelehnt, die beiden zu treffen.
MSNBC konterte per Twitter mit dem Kommentar: "Es ist ein trauriger Tag für Amerika, wenn der Präsident seine Zeit damit verbringt, zu mobben, zu lügen und schäbige persönliche Angriffe auszuspeien, statt seinen Job zu machen." Nicht nur in sozialen Medien löste der Angriff eine Welle wütender Proteste aus. Viele nannten Trumps Einlassung seinen bisher schlimmsten Tweet, er sei ein Sexist.
Selbst republikanische Senatoren äußerten sich. Ben Sasse: "Bitte stoppen Sie das. Das ist nicht normal und es ist unterhalb der Würde Ihres Amtes." Lindsey Graham: "Mr. President, Ihr Tweet (...) steht für das, was mit Amerikas Politik schief läuft, nicht fürAmerikas Größe." Das Weiße Haus sah keinen Anlass, etwas von den Attacken zurückzunehmen. Trumps Sprecherin Sarah Sanders sagte bei Fox News, Trump vergelte Feuer mit Feuer. Die Sprecherin von Trumps Frau Melania verlautbarte, die First Lady habe immer gesagt, werde ihr Mann attackiert, schlage er zehn Mal so hart zurück.
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