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Friday, June 2, 2017

Wollten nach Anschlag schnell nach Deutschland - Turkish Airlines ließ sie nicht an Bord: Botschaftsmitarbeiter sitzen in Kabul fest

Wollten nach Anschlag schnell nach Deutschland: Turkish Airlines ließ sie nicht an Bord: Botschaftsmitarbeiter sitzen in Kabul fest
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Bei dem Terroranschlag mitten im Botschaftsviertel von Kabul an diesem Mittwoch wurden mindestens 90 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt – darunter auch zwei Mitarbeiterinnen der deutschen Botschaft, eine Deutsche und eine Afghanin.

Das Botschaftsgebäude wurde schwer zerstört, die Botschaft ist derzeit geschlossen. Nach dem Schock des Anschlags wollten am Freitagmorgen 14 Mitarbeiter zurück nach Deutschland fliegen.

Aber dazu kam es nicht: Stunden später sitzen die Botschaftsmitarbeiter noch immer am Kabuler Flughafen fest, wie eine der Mitarbeiterinnen FOCUS Online mitteilte. Demnach hatte die Fluggesellschaft Turkish Airlines die Mitarbeiter-Gruppe nicht an Bord gelassen. Wegen der scharfen Sicherheitskontrollen am Flughafen sei man spät dran gewesen, räumte die Mitarbeiterin ein. Etwa 40 Minuten vor Abflug habe man den Schalter erst erreicht.

Gruppe war 20 Minuten zu spät dran

Einige Mitarbeiter hätten zuvor schon online eingecheckt, andere nicht. Die Gruppe bat die Mitarbeiter am Schalter darum, sie „noch schnell abzufertigen“ – aber vergebens: „Der Station-Manager von Turkish Airlines war sehr unfreundlich und gar nicht hilfsbereit“, berichtete die Botschaftsmitarbeiterin. „Wir haben alles versucht, um einen Verantwortlichen zu erreichen, aber keine Informationen erhalten.“ Jetzt bemühe man sich um einen anderen Flug.

Bei der Pressestelle der Fluglinie konnte eine Mitarbeiterin zunächst telefonisch keine Auskunft zu dem Vorfall geben und bat um eine schriftliche Anfrage per E-Mail. Eine Antwort auf die schriftliche Anfrage von FOCUS Online steht noch aus. Generell gibt Turkish Airlines an, bei internationalen Flügen schließe der Check-in eine Stunde vor Abflug. Ob man bei dringenden Fällen aus Kulanz Ausnahmen zulassen, wollte die Mitarbeiterin der Pressestelle am Telefon nicht sagen.

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