Nach der Wahl Trumps zum US-Präsidenten hat das Image der Vereinigten Staaten im Ausland gelitten. Das geht aus einer Erhebung hervor. Demnach haben nur 22 Prozent der in 37 Ländern befragten Menschen Vertrauen in Trumps Außenpolitik - auch in Amerika selbst wird Trump mit einigen Problemen konfrontiert. Lesen Sie die neuesten Entwicklungen der US-Politik hier im News-Ticker von FOCUS Online.
Das Wichtigste in Kürze: Die US-Regierung um Präsident Donald Trump sorgt regelmäßig für Schlagzeilen. Zuletzt hat der 71-Jährige einen Etappensieg im Rechtsstreit um seine Einreiseverbote erzielt. Das Oberste Gericht in Washington setzte den temporären Bann gegen Bürger mehrerer muslimischer Staaten sowie sämtliche Flüchtlinge teilweise wieder in Kraft. Als nächsten großen Schritt will Trump die Gesundheitsreform des ehemaligen US-Präsidenten Obama abschaffen. Sollte das der Fall sein, wären 22 Millionen Amerikaner nicht mehr versichert.
US-Präsident Trump veröffentlicht Video mit symbolischer Prügelattacke auf CNN
Sonntag, 2. Juli, 19.25 Uhr: Trump hat ein gespanntes Verhältnis zum Großteil der etablierten Medien, denen er vorwirft, ihm feindselig gegenüber zu stehen. Seit Tagen aber eskaliert der Streit. Über seinen Kurzmitteilungsdienst Twitter setzte der Präsident eine Reihe von Angriffen auf die "Fake-News-Medien" (Lügenmedien) und ihre Vertreter ab und scheute dabei auch vor persönlichen Beleidigungen nicht zurück.
Zu Trumps erklärten Hauptfeinden gehört der Kabelsender CNN, den der Präsident seit einiger Zeit nur noch FNN - "Fake News Network" - nennt. Am Ende des Videos, in dem sich die Prügelszene mehrmals wiederholt, erscheint das Logo FNN und die Bezeichnung "Fraud News Network" (Betrüger-Nachrichtennetzwerk)
Das Video mit seiner mehr oder weniger symbolischen Prügelattacke gegen CNN ist zehn Jahre alt. Es stammt aus der Zeit, als Trump als Gaststar regelmäßig zu spektakulären Ringkämpfen eingeladen war. Nach der Attacke am Rand des Wrestlingrings steht er anscheinend ungerührt auf und geht.
Auf dem Original des Videos ist zu sehen, dass es sich bei Trumps Prügelopfer um seinen Freund Vince McMahon handelt, dem milliardenschweren Gründer und Organisator berühmter Wrestling-Veranstaltungen. Mit der Scheinattacke warben sie für ein Spektakel namens "Der Kampf der Milliardäre".
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