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Thursday, August 24, 2017

In Lüneburg - Kontakte zu Islamisten? Elfjährige Schülerin stürzt sich aus Fenster der Schule

In Lüneburg: Kontakte zu Islamisten? Elfjährige Schülerin stürzt sich aus Fenster der Schule
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Die Polizei ermittelt nach dem Sprung eines Flüchtlingsmädchens aus dem dritten Stock einer Schule in Lüneburg. „Wir haben bislang keine Hinweise auf Fremdverschulden“, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch. Es handele sich nach den vorliegenden Unterlagen um ein elf Jahre altes Flüchtlingsmädchen aus Syrien.

„Wir prüfen, ob jemand verantwortlich gemacht werden kann. Auch eine mögliche Radikalisierung des Mädchens als Hintergrund des Sprunges wird derzeit geprüft“, erklärte die Sprecherin. Das Kind erlitt bei dem Sprung aus dem Fenster einer Oberschule am Dienstag komplizierte Brüche an Armen und Beinen. Es wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hamburg geflogen.

Der Lüneburger „Landeszeitung“ zufolge soll das Mädchen, das seit rund drei Jahren in der Stadt lebt, vor dem Sprung auf kritische Aussagen und eine mögliche islamistische Radikalisierung angesprochen worden sein. Laut dem Bericht sollen eine Klassenkonferenz und der Ausschluss vom Unterricht im Raum gestanden haben.

Kontakt zu islamistischen Kreisen?

Nach Informationen der Zeitung stammt das Mädchen aus dem syrischen Aleppo und war mit ihrer Familie nach Deutschland geflohen. Demnach sei es unklar, ob das Mädchen nicht schon etwas älter ist, als die Familie angegeben hatte. Sie sei bereits öfters im Unterricht aufgefallen, habe nicht mitgearbeitet und andere Schüler geschlagen.

Zuletzt soll das Mädchen laut „Landeszeitung“ erklärt haben: „Ich freue mich, bald ein Kopftuch zu tragen, ich gehe nach Syrien und werde Kriegerin.“ Ermittler gingen offenbar dem Verdacht nach, dass sie Kontakte zu islamistischen Kreisen in Hamburg hatte. Eine Sozialpädagogin habe noch mit ihre darüber gesprochen, bevor die Elfjährige aus dem Fenster sprang.

Vater bestreitet die Vorwürfe

„Der Vater bezweifelt das von der Schule geschilderte Verhalten seiner Tochter“, sagte die Polizeisprecherin. Er habe keine Hinweise darauf, dass seine Tochter sich islamistisch radikalisieren wollte, sagte der Vater dem NDR. Die Tochter sei ein modernes Mädchen, trage kein Kopftuch und kenne kaum ein Wort aus dem Koran.

Der Vater sei am Mittwoch mit Angehörigen und einigen Jugendlichen vor der Schule erschienen und habe ein Gespräch mit der Landesschulbehörde in Lüneburg gefordert, sagte die Sprecherin. „Die Polizei ermöglichte dem Vater einen Demonstrationszug zu der Behörde am Rande der Altstadt“, sagte die Sprecherin. Die etwa 30 Teilnehmer hätten Fotos des Mädchens hochgehalten.

Im Video: Anzahl der Flüchtlinge ohne Schulabschluss ist höher als offiziell angegeben

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