Irak, Syrien, Libyen – in diesen Ländern wütet die Terrormiliz "Islamischer Staat" besonders brutal. Die Anti-IS-Koalition hat ihre Angriffe gegen den IS intensiviert. Deutschland beteiligt sich auch: mit Aufklärungsflugzeugen und Soldaten.
Hilfsorganisationen sorgen sich um Zivilisten in IS-Hochburg Al-Rakka
Internationale Hilfsorganisationen sorgen sich um die Lage der Zivilbevölkerung in der syrischen IS-Hochburg Al-Rakka. "Männer, Frauen und Kinder werden vom sogenannten Islamischen Staat als menschliche Schutzschilde missbraucht und an der Flucht gehindert", sagte der Syrien-Experte von Amnesty International in Deutschland, René Wildangel. "Wer entkommen kann, gerät zwischen die Fronten der US-geführten Koalition und der russisch-syrischen Einheiten und muss angesichts von massiven Luftangriffen und Artilleriefeuer um sein Leben fürchten."
Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, Ocha, schätzt, dass zwischen 18.000 und 25.000 Zivilisten in Al-Rakka eingeschlossen sind. Seit vergangener Woche waren nach Angaben von Aktivisten mehr als 170 Zivilisten bei Luftangriffen der von den USA geführten Anti-IS-Koalition in Al-Rakka getötet worden.
Seit Beginn der Offensive auf die de facto Hauptstadt der Terrormiliz Islamischer Staat im November 2016 sind nach UN-Angaben mehr als 75.000 Menschen aus ihren Häusern in Al-Rakka vertrieben worden.
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