Mit diesen Worten zeigte insbesondere die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München, Charlotte Knobloch, gegenüber der "Bild"-Zeitung (Dienstag) Unverständnis. "Die AfD ist und bleibt eine Partei, in der Antisemiten sich pudelwohl fühlen können", so Knobloch weiter.
Die AfD habe "seit ihrer Gründung entscheidend dazu beigetragen, die gesellschaftliche Debatte in unserem Land zu vergiften und antisemitische Ressentiments wieder salonfähig zu machen", so Knobloch weiter. Die AfD benutze Juden als "Feigenblatt für plumpen AfD-Rassismus".
Die AfD benutze Juden als "Feigenblatt für plumpen AfD-Rassismus", so Elio Adler vom Berliner Verein "WerteInitiative".
Jüdischer Weltkongress wirft AfD Religionsfeindlichkeit vor
Maram Stern vom Jüdischen Weltkongress warf der AfD vor "nicht mit beiden Beinen auf dem Boden des Grundgesetzes" zu stehen und offen gegen Minderheiten zu hetzen. Zudem sei sie religionsfeindlich, etwa wenn sie fordere, zentrale jüdische Traditionen wie das Schächten oder die religiöse Beschneidung zu verbiete. "Ich glaube nicht, dass man der AfD einen Koscherstempel geben sollte", sagte sie der Zeitung.
Nach den Worten des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, ist die AfD als Ganzes nicht antisemitisch, dulde aber antisemitische Ausfälle wie die Relativierung der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen.
Der Kreis der "Juden in der Alternative für Deutschland", will sich nach Angaben der Partei am 7. Oktober in Offenbach gründen. (KNA)
*Der Beitrag ""Juden in der AfD" / Vertreter jüdischer Gemeinden kritisieren neue AfD-Vereinigung" stammt von DOMRADIO.DE. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.
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