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Tuesday, September 25, 2018

Rede vor der UN-Vollversammlung - Trump kritisiert Deutschland erneut für Pipeline-Projekt und pocht auf "America first"-Politik

Rede vor der UN-Vollversammlung: Trump kritisiert Deutschland erneut für Pipeline-Projekt und pocht auf "America first"-Politik
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Bei seiner Rede vor der UN-Vollversammlung hat US-Präsident Donald Trump seine massive Kritik an Deutschland wegen der Pipeline Nord Stream 2 bekräftigte Trump in seiner Rede. Deutschland werde "total abhängig von russischer Energie werden, wenn es nicht sofort seinen Kurs ändert", sagte Trump am Dienstag in seiner Rede während der UN-Generaldebatte in New York.

Die Leitung soll ab Ende 2019 russisches Gas durch die Ostsee nach Deutschland transportieren. Trump hatte vor seinem Gipfeltreffen mit Putin im Juli Russlands Pläne für die Gas-Pipeline Nord Stream 2 nach Deutschland scharf kritisiert und Deutschland vorgeworfen, es werde wegen seiner Abhängigkeit von Gaslieferungen ein "Gefangener Russlands".

Aufruf zur weltweiten Isolation des Iran

Weiterhin rief Trump zur weltweiten Isolation der Regierung im Iran aufgerufen. "Wir rufen alle Nationen dazu auf, das iranische Regime zu isolieren, solange seine Aggressionen andauern", sagte Trump am Dienstag bei seiner Rede bei den Vereinten Nationen in New York.

Der US-Präsident verteidigte den einseitigen Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran, an dem die EU festhält. Durch den wirtschaftlichen Druck solle der Regierung in Teheran die Gelder dafür verwehrt werden, "seine blutigen Absichten zu verfolgen", sagte Trump. Er betonte, am 5. November werde eine zweite Runde an Sanktionen wieder in Kraft treten. Die USA arbeiteten darauf hin, dass Länder, die Öl aus dem Iran importierten, diese Einfuhren "bedeutend" zurückfahren.

Trump nannte die iranische Führung eine "korrupte Diktatur" und fügte hinzu: "Die iranischen Führer sähen Chaos, Tod und Zerstörung." Sie respektierten weder Grenzen noch ihre Nachbarn. Die Führung in Teheran habe sich auch dank des Atomabkommens selber bereichert und "Chaos im Mittleren Osten und darüber hinaus" verbreitet. "Die Nachbarn des Irans haben einen hohen Preis bezahlt."

Trump: Souveränität der USA sollen anerkannt werden

Auch seine "Amerika-Zuerst"-Politik ("America first") untermauerte Trump. "Amerika wird Unabhängigkeit und Kooperation immer der Kontrolle und Dominanz der globalen Ordnung vorziehen", sagte er am Dienstag in seiner Rede vor Vertretern der 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen. "Ich erkenne das Recht jeder Nation in diesem Raum an, ihre eigenen Bräuche, Glaubensbekenntnisse und Traditionen zu praktizieren. Die Vereinigten Staaten werden euch nicht vorschreiben, wie ihr zu leben, zu arbeiten oder zu beten habt." Im Gegenzug erwarteten die USA aber, dass auch ihre Souveränität anerkannt werde.

Trump hat seit Beginn seiner Amtszeit Anfang vergangenen Jahres mehrfach gegen internationale Abkommen verstoßen oder sie gebrochen und internationale Organisationen in Frage gestellt.

Im Video: Trump tritt vor UN-Vollversammlung – schon nach einer Minute lacht der Saal

kah/dpa/afp
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