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Wednesday, December 5, 2018

Kampf um CDU-Vorsitz im News-Ticker - Altmaier geht wegen Merz-Vorstoß auf Schäuble los – und wirbt selbst für AKK

Kampf um CDU-Vorsitz im News-Ticker: Altmaier geht wegen Merz-Vorstoß auf Schäuble los – und wirbt selbst für AKK

Der Wettbewerb um den CDU-Vorsitz geht in die entscheidende Phase: Am Freitag wird entweder Annegret Kramp-Karrenbauer, Jens Spahn oder Friedrich Merz die Nachfolge von Angela Merkel antreten. Die Entwicklungen im News-Ticker von FOCUS Online.

Altmaier geht wegen Merz-Vorstoß auf Schäuble los

Donnerstag, 06. Dezember, 00.00 Uhr: Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat die Wahlempfehlung von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble für Friedrich Merz zum neuen CDU-Vorsitzenden als „Dammbruch“ in der Beeinflussung der Delegierten bezeichnet und darauf mit Unterstützung für Annegret Kramp-Karrenbauer reagiert.

Der Vorstoß von Schäuble als einer der führenden CDU-Persönlichkeiten habe ihn überrascht und gewundert, sagte Altmaier der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ vom Donnerstag. Er persönlich habe seine Präferenz für Generalsekretärin Kramp-Karrenbauer aus Respekt vor den Delegierten bislang nicht öffentlich geäußert, sagte Altmaier.

„Da Wolfgang Schäuble nun den Damm gebrochen hat, kann ich sagen: Ich bin überzeugt, dass wir mit Annegret Kramp-Karrenbauer die beste Chance haben, die CDU zu einen und Wahlen zu gewinnen. Das hat sie mehrfach unter schwierigen Bedingungen im Saarland als Innenministerin und Ministerpräsidentin bewiesen.“

Die Ära von Helmut Kohl wie auch von Angela Merkel sei nur möglich gewesen, weil die Union immer mit einem festen Wertegerüst in die Mitte integriert und die Mitte niemals dem politischen Gegner überlassen habe. „Friedrich Merz würde sicherlich der FDP viele Stimmen abjagen.“ Union und FDP sollten sich aber nicht gegenseitig kannibalisieren. „Annegret Kramp-Karrenbauer wäre die gefährlichste Kandidatin für Grüne und SPD. Sie gewinnt Wahlen in der Mitte.“

Die CDU dürfe nicht den Fehler der SPD machen, die nach der Amtszeit von Gerhard Schröder von dessen politischer Ausrichtung abgerückt sei. „Damit hat die SPD ihre eigene Mehrheitsfähigkeit eingebüßt.“ Ohne den Rückenwind für Merz in der CDU direkt zu nennen, mahnte Altmaier, „dass Popularität nach innen nicht automatisch Mehrheitsfähigkeit nach außen bedeutet“.

Im Video: „Ist der Gamechanger“ – Journalist erklärt Schäuble-Plan hinter Merz-Unterstützung

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