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Monday, December 3, 2018

- Wenn Kulturdenkmäler zur Zielscheibe werden

Wenn Kulturdenkmäler zur Zielscheibe werden
Aufsehen erregen funktioniert besonders gut an Orten, an denen sich Menschen versammeln. Sehenswürdigkeiten sind der reinste Besucher-Magnet - deshalb werden sie immer wieder als Plattform für Proteste missbraucht.

"Triumph der Gelbwesten" und "Macron, tritt zurück!", hatten Randalierer bei den Ausschreitungen während der "Gelbwesten"-Proteste am Samstag in Paris auf die Fassade des "Arc de Triomphe" geschmiert. Es ist eine klare Botschaft an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der sich seit Beginn der Proteste mit immer lauter werdenden Rücktrittsforderungen konfrontiert sieht.

Die Parolen an den Außenwänden machen dabei nur einen Teil der Beschädigungen am Pariser Triumphbogen aus. Auch im Innern wurde randaliert, der Schaden beläuft sich auf bis zu eine Million Euro, so der Leiter der nationalen Denkmal-Behörde, Philippe Bélaval.

Ewiger Ruhm durch Brandstiftung

Vandalismus als Mittel zum Zweck ist bei Weitem kein neumodisches Phänomen. Schon im Jahr 356 v. Chr. zündete Herostrates den Artemis-Tempel von Ephesos an, eines der sieben Weltwunder der Antike - um unsterblichen Ruhm zu Erlangen. Doch nicht immer geht Verwüstung und mutwillige Beschädigung mit einem bestimmten Ziel einher. Manchmal handelt es sich schlicht und einfach um pure Ignoranz oder Unachtsamkeit, wie unsere Bildergalerie zeigt.

*Der Beitrag "Wenn Kulturdenkmäler zur Zielscheibe werden" stammt von Deutsche Welle. Es gibt keine redaktionelle Prüfung durch FOCUS Online. Kontakt zum Verantwortlichen hier.

Deutsche Welle
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