
In Zürich sind am Samstag rund 50.000 Menschen für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen. Bei der Demonstration kam es offenbar beinahe zu einem folgenschweren Unfall.
Wie der „Tagesanzeiger“ berichtet, soll ein Fahrer mit seinem Porsche "Panamera" mehrere Teilnehmer in Gefahr gebracht haben. Eine Augenzeugin, die selbst an der Kundgebung teilnahm, berichtete der Zeitung: „Zuerst wartete der Porsche an der Seite des Umzugs. Dann begann er, langsam in den Umzug hineinzufahren – und gab schließlich plötzlich Gas.“
Die Frau sagt, sie selbst habe dem Porsche noch ausweichen können, sei jedoch vom seitlichen Rückspiegel berührt worden. Dies wurde dem „Tagesanzeiger“ von einem weiteren Augenzeugen bestätigt. Demnach hätten mindestens noch zwei weitere Personen dem Fahrzeug ausweichen müssen, so die beiden Zeugen. Ein Demonstrant habe ein ungefähr dreijähriges Kind gerade noch rechtzeitig zur Seite gezogen, bevor der Fahrer aufs Gaspedal trat.
Scheibe von Porsche eingeschlagen
Der Fahrer habe nach wenigen Metern wieder abgebremst und sei dann wild gestikulierend davongefahren, nachdem sich die Demonstranten vom Auto entfernt hatten.
Die Augenzeugin will den Porschefahrer anzeigen. Die Polizei sagte dem „Tagesanzeiger“, dass bereits mehrere Anzeigen eingegangen seien. Und: Offenbar wurde bei dem Porsche die Heckscheibe von Umzugsteilnehmenden eingeschlagen. Die Augenzeugen sagen, dies sei passiert, nachdem der Fahrer Gas gegeben hatte. Polizeisprecher Marco Cortesi sagte der Zeitung: „Detektive haben entsprechende Ermittlungen aufgenommen und klären nun den Sachverhalt ab.“
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