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Tuesday, October 31, 2017

Sexuelle Belästigung in Westminster - Liste mit 40 Tory-Politikern kursiert in der Regierung – May ordnet schärfere Regeln an

Sexuelle Belästigung in Westminster : Liste mit 40 Tory-Politikern kursiert in der Regierung – May ordnet schärfere Regeln an
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Im Zuge der Harvey-Weinstein-Affäre über die sexuelle Belästigung von Frauen am Arbeitsplatz kursiert in Westminster gerade eine Liste mit 40 Mitgliedern der regierenden Tory-Partei, denen sexuelle Belästigung von Frauen nachgesagt wird. Sechs von ihnen sollen der Regierung angehören. Einer von ihnen, der Verteidigungsminister Michael Fallon, hat sich jetzt geoutet.

So soll der Politiker die Journalistin Julia Hartley-Brewer am Knie berührt haben. Doch die Frau hat ihm laut „Welt“ gleich in höflicher Sprache zu verstehen gegeben, dass sie ihm „eine reinhauen“ würde, wenn er die Hand nicht wieder wegnähme. Daraufhin soll Fallon sich der Zeitung „Sun“ zufolge bei ihr entschuldigt haben. Die Sache sei damit abgeschlossen worden. Allerdings, so berichtet das Blatt weiter, haben sich die beiden schon vorher privat gekannt und sollen sogar Freunde gewesen sein. Die Frau hat es damals auch nicht als sexuelle Belästigung wahrgenommen, sondern fand die Geschichte „ein wenig amüsant“.

Der Fall liegt mittlerweile 15 Jahre zurück und wäre vermutlich nie an die Öffentlichkeit gelangt, wenn es nicht zu der aktuellen EU-weiten Debatte gekommen wäre. Er ist der bereits zweite Fall von Vorwürfen wegen sexueller Belästigung in den britischen Regierungskreisen. Eine Woche zuvor geriet der Handelsminister Mark Garnier ins Visier. Er soll eine Mitarbeiterin im Beisein anderer „sugar tits“ (Zuckertitte) genannt haben. Auch bekam die besagte Mitarbeiterin den Auftrag, für zwei andere Frauen Vibratoren aus einem Sex-Shop zu besorgen. Eine dieser Frauen soll eine weitere Mitarbeiterin im Ministerium gewesen sein.

Es ist schon der zweite Fall

Die Regierungschefin Theresa May hat bereits auf die kursierende Liste reagiert und forderte schärfere Regeln. In einem Brief an den Parlamentssprecher John Bercow schrieb sie: „Ich glaube nicht, dass diese Situation länger toleriert werden kann. Sie ist schlichtweg nicht fair gegenüber den Mitarbeitern, von denen viele jung sind und ihren ersten Job nach dem Universitätsabschluss haben.“ Sie forderte mehr Schutz am Arbeitsplatz. „Dafür müssen wir einen für das gesamte Parlament geltenden Mediationsservice einrichten, ergänzt durch eine vertraglich für alle Abgeordneten verpflichtende Beschwerdeprozedur, unabhängig von der Parteizugehörigkeit.“

Im Video: "House of Cards"-Star - Kevin Spacey outet sich als homosexuell - jedoch nicht ganz freiwillig

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